Ohne, dass wir etwas sehen, riechen oder schmecken können, sind wir eingehüllt in einen Nebel (Smog) von künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern. Die Anzahl der Menschen, die sehr empfindlich auf diesen Elektro-Smog reagieren, steigt seit Jahren rapide. Experten schätzen heute den Anteil der elektrosensiblen Menschen auf etwa 5-10% der Bevölkerung. In manchen Ländern wie z.B. in Schweden gilt Elektrosensibilität inzwischen als anerkannte Krankheit und der Staat sieht sich in der Pflicht, den Betroffenen auch finanzielle Unterstützung zu geben, damit sie ihr Arbeitsfeld oder ihre Wohnung mit entsprechenden Schutzeinrichtungen ausstatten können. Diese Menschen zeigen extreme körperliche und psychische Reaktionen, wenn sie nur ein Kaufhaus betreten, vor einem PC-Bildschirm sitzen oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Typische Symptome sind massive Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, Konzentrationsschwächen und Schlafstörungen.
Transversale und longitudinale Schwingungen
Die Zeit, in der Elektro-Smog verharmlost wurde und Elektrosensible alsSimulanten oder psychisch Gestörte betrachtet wurden, neigt sich glücklicherweise dem Ende. In der Wissenschaft unterscheidet man heute zwischen zwei grundsätzlich verschiedenen Aspekten von elektromagnetischen Wellen, die es leichter machen zu verstehen, was E-Smog eigentlich ist und wie er wirkt.
Da sind zum einen transversale Schwingungen (auch Querwellen genannt), die mit physikalischen Geräten exakt messbar sind. Nimmt man nur diese elektromagnetischen Wellen zur Grundlage einer Beurteilung, ob Elektro-Smog schädlich ist, dann ist das Ergebnis klar: Nein, denn die messbaren Wellen erzeugen erst ab einer bestimmten Intensität durch ihre Wärmewirkung biologische Wirkungen im Zellverbund. Grenzwerte sollen die Transversalwellen-Belastung auf ein verträgliches Maß beschränken.
Biologische Wirkung der Longitudinalwellen
Alle Transversalwellen enthalten jedoch auch ein Anteil von Longitudinalwellen (auch Teslawellen oder Skalarwellen genannt). Sie haben primär eine informative Wirkung. Man könnte sie vergleichen mit Druck- oder Schallwellen, die sich im Raum ausbreiten, besonders leitfähig sind alle Metalle.
Leider ist es der Wissenschaft bis heute nicht gelungen, ein exaktes Messgerät für diese Longitudinalwellen zu entwickeln, ihr Vorhandensein ist in der Wissenschaft jedoch unbestritten. Bei der Erforschung dieser Wellen zeigen sich erstaunliche Phänomene: So ist z.B. zu beobachten, dass biologische Systeme – also Pflanzen, Menschen, Tiere – diese Wellen wie ein Resonanzkörper anziehen und absorbieren. Deshalb geht es vielen elektrosensiblen Menschen im Frühjahr und Sommer wesentlich besser, weil die Blätter an Bäumen und Pflanzen die Longitudinalwellen des E-Smogs wie ein Staubsauger einfangen. Aufgrund welcher physikalischer Gesetze dieses geschieht, ist bislang noch wenig erforscht. Seltsamerweise konnte auch beobachtet werden, dass die Person, die sich räumlich am nächsten zur Störquelle befindet, den Großteil der Longitudinalwellen absorbiert und die Person hinter ihr quasi entlastet.
E-Smog Belastung ist diagnostizierbar
Wenn man Longitudinalwellen auch nicht direkt messen kann, so gibt der Körper des Menschen doch sehr eindeutig dazu Auskunft. Mit vielen heilkundlichen Verfahren wie z.B. Blutbilduntersuchungen, Elektroakupunktur nach Voll oder auch einem einfachen kinesiologischem Muskeltest, lässt sich heute sehr gut diagnostizieren, inwieweit ein Mensch durch Elektrosmog belastet ist. Dabei zeigt sich, dass die E-Smog Belastung im Körper nicht verschwindet, sobald z.B. der PC ausgeschaltet ist. Über mehrere Stunden bleibt die Belastung nachweisbar und kulminiert sogar, wenn immer wieder neue Belastungssituationen dazu kommen. So erklärt es sich auch, dass viele Menschen heute extreme Einschlafschwierigkeiten haben. Ihre Körper sind immer noch damit befasst, diese Belastungen zu verarbeiten und kommen nicht zur Ruhe. Sie stehen unter Stress.
Generell gilt, dass Kinder, Kranke und ältere Menschen empfindlicher auf E-Smog reagieren. Auch wer sich ohnehin in einer beruflich oder privaten Anspannungssituation befindet, ist anfälliger für E-Smog Belastungen.
Wie kann man sich schützen ?
Zum Glück gibt es heute immer mehr Angebote an Schutzmaßnahmen und Hilfsmittel gegen Elektro-Smog. Auch hier kann man zwei Kategorien unterscheiden:
Da sind zum einen Abschirmaterialien in Form von speziellen Tapeten, Gardinen oder Wandanstrichen. Sie blockieren die transversallen Wellen, die von außen kommen. Die Wirkung lässt sich exakt messen und überprüfen.
Zum anderen gibt es Produkte, die die Longitudinalwellen verändern oder gar in ihren Wirkungen neutralisieren. Man kann sie am Körper tragen, an Geräten befestigen oder auch in der Wohnung oder am Arbeitsplatz platzieren. Generell hat sich gezeigt, dass Pflanzen – insbesondere Kakteen – große Anteile dieser Longitudinalwellen absorbieren können. Gleiches gilt für Salzkristall-Leuchten im angeschalteten Zustand. Sie haben einen Wirkradius von etwa 4qm. Ratsam ist, die Wirkung immer von einem kundigen Arzt oder Heilpraktiker überprüfen zu lassen – mittels Bioresoanzverfahren u.ä. ist dies heute verlässlich möglich.