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"Die Behauptung, die geltenden Grenzwerte in Deutschland würden die Bevölkerung ausreichend schützen, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage." Prof. Dr. Franz Adlkofer

In der öffentlichen Diskussion ist immer wieder die Rede von ausreichenden Grenzwerten für die Handynutzung. Viele internationale Untersuchungen zeigen hingegen, dass das Gesundheitsrisiko von Mobilfunkstrahlung nicht in den thermischen Effekten beruht, sondern in den athermischen. Das entscheidende Kriterium ist also nicht die Frage, inwieweit die Temperatur des Ohres/Kopfes erhöht wird - darauf beziehen sich die Grenzwerte -, sondern inwiefern Mobilfunkstrahlen in die biologische Steuerung eingreifen.

"Der gesetzliche SAR-Grenzwert ist eine ungeeignete Größe zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischer Belastung." 

Der gesetzliche Grenzwert (SAR-Wert) wird sowohl in der STOA- als auch in der REFLEX-Studie als grundsätzlich unzulänglich zur Beurteilung der biologischen Wirkung von Schutzmaßnahmen bezeichnet. In der REFLEX-Studie zeigte sich gar, dass mit Abnahme des SAR-Wertes Erbgutfehler in einem bestimmten Bereich dramatisch zugenommen (!) haben. Die biologischen Wirkungen beruhen offensichtlich nicht nur auf thermische Effekte.

Die athermischen Wirkungen von Handystrahlung
Als Heinrich Hertz 1888 die nach ihm später benannte Rundfunkwelle (Hertzsche Welle) nachweisen konnte, widersprach ihm nur zwei Jahre später der kroatische Forscher Nikola Tesla. Da die von ihm erzeugte Welle gänzlich andere Eigenschaften zeigte, behauptete Tesla, Hertz hätte sich geirrt. Doch dieses Urteil war vorschnell, denn Hertz hatte sich keineswegs geirrt. Aber Tesla hatte sich auch nicht geirrt. Beide hatten Recht.
Des Rätsels Lösung: Elektromagnetische Wellen haben einen zweifachen Charakter.Hertz entdeckte den einen, Tesla den anderen. In der Wissenschaft bezeichnet man sie als Querwellen (Transversalwellen) beziehungsweise Längswellen(Longitudinalwellen). Weil Tesla sich aber mit seinem harten Urteil über Hertz so geirrt hatte, fiel er fortan für Jahrzehnte in Ungnade bei vielen Physikern – all seinen eindrucksvollen Erfindungen zum Trotz. Eine mehr als tragische Entwicklung wie sich heute zeigt:
"Haben wir mit dem Problem Elektrosmog möglicherweise prinzipiell den falschen Weg verfolgt, weil bisher ausschließlich die transversale elektromagnetische Schwingung gemessen und beachtet wird - nicht aber die longitudinale?" (Prof. Ulrich Warnke, Universität Saarbrücken)

Longitudinale Schwingungen - das große Rätsel
Bisher ist es noch nicht gelungen, ein exaktes Meßgerät für die Wirkung von Longitudinalwellen zu entwickeln. Doch sind sie deshalb irrelevant? Gibt es radioaktive Strahlung erst seit der Entwicklung des Geigerzählers? Wohl kaum. “Nur wer sich ein Auge zuhält, könnte meinen die elektromagnetische Welle sei rein transversal.” (Prof.Dr.-Ing.Konstantin Meyl)

Wenn Longitudinalwellen auch (noch) nicht exakt erfasst werden können, so lässt sich doch ihre Wirkung beobachten. Bereits Nikola Tesla wurde darüber stutzig. Als er 1890 in Colorado einen Longitudinalwellensender von 10 Kilowatt aufbaute und in 40 km Entfernung ein Empfanggerät in Resonanz brachte, trat ein merkwürdiges Phänomen auf: Rinder und Pferde rundum auf den Weiden zeigten ein völlig anormales, verwirrtes Verhalten, das erst verschwand als der Sender wieder abgestellt wurde.

Fehlinformationen
Heute geht man davon aus, dass longitudinale Schwingungen die Selbststeuerung biologischer Systeme belasten, wenn nicht gar ins Wanken bringen können, in dem sie "Informationen" einbringen, die wie ein Computervirus wirken. Die athermischen Effekte der Handystrahlung lassen sich in diesem Sinne deshalb nicht spezifischen Krankheitsbildern zu ordnen. Wie jeder Mensch anders auf Stress reagiert, so auch hier.